Praktikum


Fachpraktische Ausbildung Gestaltung

Die Verbindung von Theorie und Praxis ist das wichtigste Kennzeichen der Fachoberschule. In der 11. Jahrgangsstufe ist deshalb die fachpraktische Ausbildung (fpA) ein Kernpunkt der Ausbildung.

Eine Hälfte der fachpraktischen Ausbildung findet in schuleigenen Werkstätten, die andere Hälfte als Betriebspraktikum statt.

Ziele und Funktion

Die fachpraktische Ausbildung (fpA) vermittelt Praxiserfahrungen, technisch – handwerkliche Kenntnisse und Fertigkeiten. Sie gibt Einblicke in handwerkliche und maschinelle Arbeitsprozesse und soll zu eigener Anschauung und Mitarbeit anleiten. Neben Orientierungshilfen für die Berufsfindung und der Überprüfung der kreativen Fähigkeiten und Neigungen ist die Begegnung mit der Arbeitswelt und ihren sozialen Gegebenheiten und Problemen eines der Hauptziele der fpA.

Struktur der Fachpraktischen Ausbildung

Die fpA wird im wöchentlichen Wechsel mit dem Schulunterricht durchgeführt. In einem Schulhalbjahr findet entweder das Betriebs- oder das Schulpraktikum statt.

Jeden Freitagnachmittag findet in der Praktikumsphase eine Anleitung zum Praktikum statt, sowie eine Vertiefung zum „Räumlichen Darstellen“ (RD).

→ Mehr Informationen zum Lehrplan fachpraktische Tätigkeit und Anleitung

→ Mehr Informationen zum Lehrplan fachpraktische Vertiefung

Schulpraktikum

Ein wesentliches Merkmal unserer Schule ist die Vielfalt der Werkstätten. Sie bieten ein sinnliches Erleben verschiedenster Materialien, analog und digital. In kleinen Gruppen werden Techniken erlernt, es wird experimentiert, weiterentwickelt … 

Den gestalterischen Rahmen für die Experimente und Formvariationen bildet ein Jahresthema. Am Ende des Halbjahres werden die Entstehungsprozesse und fertigen Werkstücke bei einer Werkschau präsentiert. 

Designer*innen und Meister*innen unterrichten Gestaltungstechniken in folgenden Bereichen: Designwerkstatt (Objektdesign und Grafikdesign), Fotografie, Film, Glasgestaltung, Holzbildhauen, Holztechnik, Keramik, Mixed Media Keramik, Metallgestaltung, Papier, Textiles Gestalten und Weben.

Normalerweise erstellt die/der Schüler*in einen individuellen Wochenstundenplan zu Praktikumsbeginn, unterstützt durch die Fachlehrer*innen.

→ Mehr Informationen zu den Schulwerkstätten

Betriebspraktikum

Das Betriebspraktikum bietet die Möglichkeit, Erfahrungen außerhalb der Schule in unterschiedlichsten gestalterischen Berufen zu sammeln und einen Einblick ins Arbeitsleben zu bekommen.

Bewerber*innen die die Aufnahmeprüfung bestanden haben, sind angehalten, selber einen geeigneten Betriebspraktikumsplatz zu suchen. Dieser kann im 1. Halbjahr ab der 3. Septemberwoche angetreten werden. Eine beschränkte Anzahl von Stellen bietet die Schule auch selbst an. Alle Betriebe, die sich mit gestalterischen Aufträgen auseinandersetzen, sind geeignet.

Die fpA wird von der Schule organisiert, betreut und beurteilt. Diese Beurteilung geht in die Abiturnote mit ein. Die Praktikantinnen und Praktikanten behalten den Schülerstatus bei und werden für die geleistete Arbeit nicht entlohnt. Den Abschluss des Betriebspraktikums bildet ein selbstgestalteter Praktikumsbericht.

→ Häufig gestellte Fragen

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